Variante "Westast - so besser!"

Der Ball liegt nun bei den Behörden

Der VCS begrüsst, dass nun eine Alternative zum geplanten A5-Westast auf dem Tisch liegt. Er verlangt von den Behörden, dass sie das aktuelle Ausführungsprojekt sistieren und die Alternative des Komitees „Westast - so nicht!“ in einem partizipativen Verfahren prüfen und daraus ein neues Projekt erarbeiten. 

Als besonders positiv hebt der VCS hervor, dass die Alternative „Westast - so besser!“ auf Verkehrsreduktion und die gezielte Verlagerung des motorisierten Individualverkehrs auf den öffentlichen Verkehr sowie auf den Fuss- und Veloverkehr setzt. Statt immer neue Strassen zu bauen, zeigt der Vorschlag „Westast - so besser!“ auf, wie die Mobilität stadtverträglich und umweltfreundlicher bewältigt werden kann. 

Keine Stadtzerstörung mit „Westast - so besser!“ 

Die Alternative des Komitees „Westast - so nicht!“ erfüllt ausserdem zentrale Forderungen aus den Einsprachen der Umweltverbände, darunter des VCS. Sie verzichtet auf die beiden Autobahnanschlüsse mitten in der Stadt und beeinträchtigt nicht das wertvolle Naherholungsgebiet Strandboden durch eine Baustelle. Ausserdem muss kein Baum gefällt und kein Haus abgerissen werden. Auch die enormen Risiken im Zusammenhang mit dem Grundwasser des ursprünglichen Projekts fallen weg. 

Der Ball liegt nun bei den Behörden. Der VCS verlangt gemeinsam mit dem Komitee „Westast - so nicht!“, dass sie den Vorschlag „Westast - so besser!“ seriös und im Rahmen eines partizipativen Verfahrens prüfen und daraus ein neues Projekt erarbeiten. 

Der VCS unterstützt das Komitee „Westast - so nicht!“ in seinem Bestreben, Biel und Nidau vor der Stadtzerstörung durch den geplanten A5-Westast zu bewahren. Das Komitee wurde vor zwei Jahren gegründet und zählt aktuell über 1‘700 Mitglieder. Zu den Mitgliedern zählt auch die Regionalgruppe Biel des VCS: www.westastsonicht.ch