Entscheid der Behördendelegation

Die Behördendelegation stellt sich hinter die Arbeitsgruppe Stöckli und möchte die Stossrichtung 2 (Halbanschluss Bienne-Centre und Porttunnel) weiterverfolgen. Hinter die Abdeckung des Anschlusses Bienne-Centre beim Bahnhof und mitten in einem Wohnquartier setzt die Delegation Fragezeichen. Sie stellt den Anschluss aber nicht in Frage. Dem Bundesrat wird nun beantragt, ein neues generelles Projekt zu beschliessen. Lange sträubten sich die Behörden gegen eine Neuauflage des generellen Projektes. Unklar ist im Moment noch, wie die Begleitkommission „Städtebau und Verkehr“, in welcher auch der VCS vertreten ist, in die weitere Planung einbezogen wird. Der VCS verlangt, dass die Begleitkommission „Städtebau und Verkehr“ weiterhin in den Prozess einbezogen wird.
Der VCS ist der Ansicht, dass jetzt die Ausarbeitung und Realisierung einer Lösung für die Bewältigung des Verkehrs in den rund 15 Jahren zwischen der Eröffnung des Ostastes 2016 und der möglichen Eröffnung des Westastes im Jahr 2030 Priorität hat. Eine Verzögerung beim Westast muss dabei nötigenfalls in Kauf genommen werden. Denn der Ostast kommt sicher.

VCS fordert Planungsmoratorium

Mit neuen Visualisierungen haben Fach‐ und Schutzorganisationen, Quartiervereine sowie rot‐ grüne Parteien in Biel erneut ihre Kritik zur laufenden Planung des Westastes der A5‐Umfahrung erneut zum Ausdruck gebracht.

 

Mit den neuen Visualisierungen und dem dazugehörigen Argumentarium zeigten sie die immer noch vorhandenen Widersprüche bei den beiden Anschlüssen Bienne Centre und Seevorstadt auf. Wichtige Fragen sind nicht geklärt, nach einem Jahr Tätigkeit der Arbeitsgruppe um den Stadtpräsidenten Hans Stöckli muss festgestellt werden, dass die kritischen Stimmen zum Westast nach wie vor nicht ernst genommen werden. Sollte die Planung so weitergehen, wird der Stadt schwerer Schaden zugefügt.

Machen Sie sich anhand der Visualisierungen der vorliegenden Variante selbst ein Bild:

Strandboden

Seevorstadt

Bienne Centre

Nicht stadtverträglich!

A5: Anschluss Bienne-Centre ist nicht stadtverträglich! Der VCS ist kein Fundamentalgegner der N5, fordert jedoch eine stadtverträgliche Lösung, die einen Nutzen für alle Verkehrsteilnehmer hat, aber auch das Rechtauf Wohn- und Lebensqualität der StadtbewohnerInnen berücksichtigt.

Damit erstmals die Dimension der geplanten Eingriffe in das Stadtgefüge sichtbar gemacht werden können, hat der VCS eine Visualisierung der Varianten B und C des Projekts anfertigen lassen. Das optimierte generelle Projekt (Variante A) wird wegen unakzeptierbaren Mängeln (zB. zweistreifigerKreisel mit Veloverkehr, à-Niveau-Übergang BTI etc.) nicht nur vom VCS als kaum realisierbar eingestuft.

Varainte B (pdf)

VarianteC (pdf)

mehr zur A5 unter www.bienne-centre.ch und in der Stellungnahme der VCS Regionalgruppe Biel/Bienne